Trinkwasser-Check — Legionellen, Leitungen, Wasserqualität
Trinkwasser ist Lebensmittel Nummer eins, und die Anlage im Haus entscheidet mit, was am Hahn ankommt. Wir prüfen Leitungen, Speicher und Temperaturen, organisieren die Legionellenprüfung und sanieren, was nicht mehr in Ordnung ist.
Warum ein Trinkwasser-Check?
Zwischen Wasserzähler und Wasserhahn liegt die Verantwortung beim Eigentümer. Alte Leitungen, ein zu groß dimensionierter Speicher, selten genutzte Stränge oder falsche Temperaturen können die Wasserqualität beeinträchtigen, von Geschmack und Verfärbung bis zum Legionellenrisiko. Beim Check schauen wir uns die gesamte Installation an: Leitungsmaterial und Alter, Speichertemperatur, Zirkulation, Totleitungen, Filter und Sicherungsarmaturen. Am Ende wissen Sie, was in Ordnung ist und was nicht, dokumentiert und priorisiert.
Legionellen: Pflicht für Vermieter
Für Mehrfamilienhäuser mit zentraler Warmwasserbereitung ab 400 Litern Speicher oder mehr als drei Litern Leitungsinhalt bis zur Zapfstelle schreibt die Trinkwasserverordnung die regelmäßige Legionellenprüfung vor, alle drei Jahre durch ein akkreditiertes Labor. Wir richten die vorgeschriebenen Probenahmestellen ein, koordinieren Labor und Termine und kümmern uns im Fall eines Befunds um die Sanierung: thermische Desinfektion, Strangspülung oder Umbau der Anlage, je nach Ursache. Für Verwaltungen läuft das als Vertragsleistung mit festem Turnus.
Temperaturen: die 60/55-Regel
Legionellen mögen es lauwarm. Deshalb gilt: Am Speicheraustritt mindestens 60 Grad, im Zirkulationsrücklauf nicht unter 55 Grad, und Kaltwasser sollte kalt bleiben, unter 25 Grad. Klingt simpel, scheitert aber oft an falsch eingestellten Reglern, fehlender Dämmung oder einer Zirkulationspumpe im Sparmodus. Wir messen an den entscheidenden Punkten, stellen richtig ein und dämmen nach, wo Kalt- neben Warmleitungen laufen. Das kostet wenig und bringt viel.
Alte Leitungen: sanieren statt hoffen
Bleileitungen sind seit 2013 praktisch verboten und müssen raus, verzinkter Stahl rostet von innen und setzt sich zu. Wer braunes Wasser nach dem Urlaub kennt oder ständig sinkenden Druck an der Dusche, hat meist ein Leitungsthema. Wir erneuern Stränge und Verteilungen in Edelstahl oder Kunststoffverbund, bei bewohnten Objekten strangweise geplant, damit das Wasser nie lange abgestellt ist.
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Häufige Fragen — Trinkwasser-Check
- Wer braucht eine Legionellenprüfung?
- Vermieter von Mehrfamilienhäusern mit zentraler Warmwasserbereitung ab 400 Litern Speicher oder über drei Litern Leitungsinhalt, alle drei Jahre. Selbstbewohnte Ein- und Zweifamilienhäuser sind nicht prüfpflichtig.
- Was passiert bei einem Legionellenbefund?
- Je nach Wert: Information ans Gesundheitsamt, Gefährdungsanalyse und Sanierung. Wir übernehmen die technische Seite von der Ursachensuche bis zur Nachbeprobung.
- Was kostet der Trinkwasser-Check?
- Der Check im Einfamilienhaus ist ein überschaubarer Festpreis, den wir am Telefon nennen. Bei Mehrfamilienhäusern richtet er sich nach Strängen und Zapfstellen.
- Woher weiß ich, ob noch Bleileitungen im Haus sind?
- Baujahr vor 1973 ist ein Indiz, sicher zeigt es der Blick auf die Leitungen. Beim Check prüfen wir das mit und sagen Ihnen, was zu tun ist.
- Mein Wasser ist morgens braun — ist das gefährlich?
- Meist ist es Rost aus verzinkten Leitungen, unappetitlich und ein Sanierungssignal. Wir finden den betroffenen Strang und machen einen Vorschlag mit Festpreis.
- Übernehmen Sie die Prüfung für Hausverwaltungen im Vertrag?
- Ja, mit festem Drei-Jahres-Turnus, Terminverwaltung, Labor-Koordination und Dokumentation je Objekt.
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